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Macht‘s den Nachbarn nach

Nach Schmitten oder Anspach mag die Wehrheimerin schon gar nicht mehr fahren. Überall

stehen sie, die Radarfallen. Große runde, kleine viereckige, an vielen Stellen gleich meh-

rere hintereinander. Immer wenn sie denkt, sie hat es geschafft, wird sie durch einen grel-

len Blitz auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Da war doch tatsächlich noch ein

Blitzer, den sie vergessen hatte.

Die Nachbargemeinden wissen wie’s geht. Die sichern ihre Ortseingänge und die Anwohner,

und sie würde sich das auch fürs Apfeldorf wünschen. Hier dürfen alle aufs Gas drücken,

Kreisel oder Verkehrsinsel sind kein Hindernis.

Einen Ansatz gab es vor einiger Zeit, aber schon kurze Zeit später wurde aus der

Radarfalle in der Bahnhofstraße die Kamera für alle Zeiten entfernt, und die in der

Pfaffenwiesbacher Straße ganz abgebaut. „Kein Handlungsbedarf“, sagte die Politik, „die

Voraussetzungen reichen nicht aus“, die Polizei. Wie oft müssen denn Menschenleben in

Gefahr geraten, bevor die Voraussetzungen stimmen und Handlungsbedarf besteht?

Vielleicht sollte man im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit die Nachbarn ein-

fach mal fragen, vielleicht wäre mit den Blitzern auf Dauer sogar noch Geld zu verdienen.

Auf dem Ohr hören Politiker vielleicht besser, als wenn’s um die Gesundheit der Bürger

geht.

Die Radarfallen welche in Wehrheim

noch nicht abgebaut wurden, werden dann

einfach von den Autofahrern umgefahren.

Das ist vielleicht ein neuer Ansatz um

Geld in die Kasse zu bringen. Man könn-

te ihn so lassen und die Flugzeuge blitz-

ten.