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Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen,

und die Kosten muss er auch noch tragen.

Tiefe Löcher in den Straßen und marode Bordsteine sind an der Tagesordnung weil

Kommunen kein Geld haben. Den Bürger kann das teuer zu stehen kommen. Ein falscher

Schritt ins tiefe Bordsteinloch, und schon landet er mitten auf

der Straße.

Die Folge: Eine tiefe Platzwunde, die im Krankenhaus genäht

werden musste, ein Armreif von großem ideellen Wert hatte

ist in viele Teile zersplittert und die gerade erst gekaufte

teure Brille im Eimer. Die Versicherung der Gemeinde sagt:

„Sie hätten aufpassen müssen.“ Wer den Schaden hat, dem

ist also nicht nur der Spott sicher, sondern auch die Kosten.

Ein Gutes hatte die Sache: Schon kurz drauf hat die Gemeinde alle Bordsteine ausgebes-

sert.

Politiker greifen zu – nicht nur beim Sitzungsgeld.

In letzter Zeit ist immer öfter von Politikverdrossenheit die Rede. Bürger glauben nicht

mehr daran, dass die von ihnen Gewählten sich für sie einsetzen. In der Kommunalpolitik

ist das anders, das hat die Reporterin am eigenen Auto

erfahren. Sie war auf den letzten Drücker unterwegs,

verfehlte die Einfahrt und landete unsanft im Graben.

Die auf dem Parkplatz versammelte (Politik)

Mannschaft überlegte nicht lange, alle packten an und

stellten das Auto wieder auf seine vier Räder.

Fazit: Politiker können ganz schön zupackend sein.

Ein Bauer kommt zur Polizei: "Griass Gott,

i möcht nur melden, dass mein Esel gestern

gestorben is!"

- "Na und?"

- "I hob ma nur denkt, de engsten Verwandten sollt i scho

verständigen!"